10.10.2026 Vandalismus im Stadtpark
Wir sind sprachlos. Und absolut entsetzt. Und auch wütend.
In unserem Stadtpark ist in den vergangenen Wochen viel zerstört worden. Mutwillig. Bösartig. Rücksichtslos. Respektlos.
Besonders in den vergangenen Tagen hat dieses Ausmaß an Zerstörungswut wohl seinen unfassbaren Höhepunkt erreicht.
Irgendjemand hat sämtliche neu gepflanzte Bäume umgetreten/abgerissen (wie bekommt man das eigentlich hin?!).
Irgendjemand hat Straßenschilder ausgegraben und in den Bach oder in die Hecken geschmissen.
Irgendjemand hat Zäune eingetreten.
Irgendjemand hat die Erlebnis-Kunstwerke zum Durchschauen im Eingangsbereich komplett zerstört.
Und dann sind da noch verschiedenste Schmierereien. Überall.
Auf Bänken. Und zwar auf allen.
Auf Schildern.
Auf den Kunstwerken (Grüße gehen raus an Hirosh, Raghad, Armelo, Sevval, Rahima, Melis und Hira, die sich hier sogar namentlich verewigt haben).
Was uns dabei aber mit am meisten entsetzt, sind diverse Hakenkreuze, auch im Kinderspielplatzbereich.
Für all diese einzelnen Punkte ist in den vergangenen Wochen keine einzelne Person verantwortlich gewesen.
Es wäre falsch, hier pauschal zu verurteilen.
Verurteilen möchten und müssen wir aber alle Menschen, die hinter solchen Aktionen stecken.
Umtreten von Bäumen ist absolut nicht nachvollziehbar.
Eintreten von Zäunen ist einfach nur unverständlich.
Herausreißen von Straßenschildern ist komplett verantwortungslos.
Beschmieren von Kunstwerken mit seinen Namen ist kein jugendlicher Blödsinn. Beschmieren von Bänken und Schildern mit SV-Ried-Schriftzügen ist kein Ausdruck von Fankultur.
Und Hakenkreuze sind kein Ausdruck von politischer Meinungsäußerung (und als Symbole nationalsozialistischer Menschenverachtung verboten.).
Unser Stadtpark gehört uns allen.
Umso trauriger, dass durch solche Taten einer unserer wertvollsten Plätz zerstört wird.
Als Stadtgemeinde stehen wir nun vor einem Schaden im fünfstelligen Bereich.
Ein Betrag, der an anderen Stellen natürlich fehlen wird – und das bei sowieso knappen Budget.
Ihr schadet mit solchen Aktionen, mit blinder Zerstörungswut unserer gesamten Stadt.
Wir haben sämtliche Vorfälle zur Anzeige gebracht und sind dankbar für weitere Hinweise aus der Bevölkerung.
31.08.2026 Stadt verabschiedet Stadtpfarrer Rupert Niedl
Verleihung des goldenen Ehrenzeichens durch Stadtgemeinde
Mit einem Festgottesdienst und zahlreichen Vertreter:innen aus Politik, Vereinen und Institutionen ist Stadtpfarrer Rupert Niedl am Sonntag verabschiedet worden. Die Stadtgemeinde zeichnete sein langjähriges Wirken zu diesem Anlass mit den goldenen Ehrenzeichen aus. In seiner Ansprache würdigte Bürgermeister Bernhard Zwielehner Niedl großen Einsatz für die Menschen in der Stadt und seine Verbundenheit mit Ried.
In einer Stadt, die mit einem so breiten Betätigungsfeld für einen Pfarrer ausgestattet sei, brauche es eine ganz besondere Persönlichkeit. „Einen Menschen, der diese Pluralität auch ganz persönlich ausstrahlt und lebt. Und wir haben genau so einen Menschen, der dies alles abbildet und lebt gefunden – quasi ein Lotto-Sechser mit Zusatzzahl“, so der Bürgermeister am Ende des Gottesdienstes in der vollbesetzten Stadtpfarrkirche, bevor die offizielle Ehrung überreicht wurde. Seitens des Pfarrgemeinderates gab es zum Abschied eine Grundausstattung für den Hobbygärtner. Gleichzeitig wurde die Gelegenheit genutzt, den neuen Pfarrvikar Peter Paul Gangl mit einem symbolischen Schlüssel in der fusionierten Pfarre Ried zu begrüßen.
Im Anschluss an den Gottesdienst nutzen die zahlreichen Gäste die Agape, um sich persönlich zu bedanken und zu verabschieden. Die Freiwillige Feuerwehr, mit der Niedl immer verbunden war, überreichte ein Fotobuch und einen Glaspokal als Andenken. Zahlreiche Mitglieder der Feuerwehr Ried erwiesen dem scheidenden Stadtpfarrer die Ehre und bedankten sich für die vielen gemeinsamen Begegnungen und seine stets wertschätzende Begleitung unserer Feuerwehr.